Unsere neuen Mandatsträger

Wir haben uns verdoppelt!

Mit 16,2 Prozent bekommen wir vier Sitze im neuen Gemeinderat: Robert Wiechmann, Ulrike Küster, Karl Bär und Martina Neldel.

Erster Nachrücker ist Christian Kaiser.

Im Kreistag werden uns Robert Wiechmann, Ulrike Küster und Karl Bär vertreten. Insgesamt haben wir neun Mandate (bisher sechs).

Detaillierte Infos zu den Wahlergebnissen finden Sie auf der Website der Marktgemeinde.

Liebe Wählerinnen und Wähler, wir danken Ihnen für ihr Vertrauen und Ihre Stimme. Für Holzkirchen, für unseren Landkreis, für das Gemeinwohl, werden wir uns in den nächsten sechs Jahren einsetzen - sachlich, kompetent, grün!

Unser Wahlprogramm

Grün bewegt. Kompetenz für Holzkirchen.

 

DEM GEMEINWOHL VERPFLICHTET

- MIT WEITBLICK FÜR HOLZKIRCHEN!

 

Nachhaltige Haushaltspolitik

Wir wollen nicht auf Kosten der nächsten Generation leben. Nur eine sparsame Ausgabenpolitik sichert Handlungsspielräume für die Zukunft.

Veranwortungsvoller Umgang mit unserer Fläche

Der Flächenverbrauch ist in den letzten Jahren enorm gestiegen - bei fast gleicher Bevölkerungszahl. Wir sagen: maßvolle Entwicklung mit klarem Ziel. Für viele Jahre muss die innerstädtische Verdichtung Vorrang vor der weiteren Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten haben. Wachstum ist kein Selbstzweck.

Zukunftsorientierte Verkehrsplanung

Auch die jetzt angedachte ortsnahe Südumgehung ist für sich allein kein Heilsbringer. Der Verkehr findet im Ort statt. Dort müssen wir ihn steuern. Jetzt! Unser Ziel eines umfassenden Verkehrskonzepts: weniger Autoverkehr, mehr Mobilität.

Lesen Sie im Blog die »Acht Wahrheiten zur Südumgehung«.

Attraktives Holzkirchen

Ein autofreier Marktplatz als Zentrum für Jung und Alt, macht unseren Ort attraktiver und stärkt den innerörtlichen Einzelhandel. Nach großen Investitionen in Schulen, Kindergärten und Sportanlagen müssen wir uns zunehmend auch den Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft stellen.

Zukunftssichere Energiepolitik

Mit den Gemeindewerken haben wir alle Trümpfe für eine zukunftssichere Energieversorgung in der Hand. Trotz bundespolitischer Unwägbarkeiten stehen wir hinter dem Projekt Geothermie. Für unsere Idee einer Bürgschaft durch den Freistaat setzen wir uns weiter ein. Der Blick muss weit bleiben: Durch Steigerung der Energie-Effizienz, mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz, Wind- und Sonnenergie haben wir die Chance zur regionalen Energiewende.

Lesen Sie unsere Blog-Beiträge zum Thema Energie.

Gesellschaftliches Miteinander

In Holzkirchen gibt es eine lebendige, vielfältige Kultur - mit Menschen aus fast 80 Nationen. Das bunte Vereinsleben und das Engagement der Ehrenamtlichen, besonders auch im Bereich Soziales und Kultur, kann durch Aktivitäten der Gemeinde nie ersetzt, wohl aber unterstützt werden.

Für den Sport gibt die Gemeinde viel Geld aus - das ist gut so! Wir setzen auf eine nachhaltige Weiterentwicklung von zahlreichen, über das Gemeindegebiet verteilten Sportstätten. Wir fördern das Miteinander aller Menschen, die in Holzkirchen leben, und berücksichtigen ihre unterschiedlichen Bedürfnisse.

Bürgerbeteiligung und Transparenz

Der Runde Tisch »Radlfreundliches Holzkirchen« macht es vor: Vertreter aller Fraktionen arbeiten gemeinsam mit Verwaltung und engagierten Bürgern zusammen. Die Holzkirchner Bürger haben ihrer Gemeinde viel zu bieten: Wissen, Kreativität, Ideen. Dieses Potential kann noch viel besser genutzt werden.

Bürgerbeteiligung und Transparenz sind für uns nicht voneinander zu trennen.

 

Bürgerbeteiligung: Gemeinsam die Zukunft Holzkirchens gestalten

In Arbeitskreisen und an Runden Tischen arbeiten die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung und des Gemeinderats an Themen wie Mobilität, Attraktives Holzkirchen, Marktplatz/Herdergarten-Gestaltung, Partnergemeinde für Holzkirchen, Geschichte ...

Der Runde Tisch »Radlfreundliches Holzkirchen«, der Helferkreis für Asylbewerber und Flüchtlinge, und der Jugendgemeinderat sollen weiter gefördert und weiter entwickelt werden.

 

Transparenz bei Projekten und Entscheidungen

Diskussionen und Entscheidungen im Gemeinderat müssen öffentlich stattfinden. Dafür haben wir uns in den letzten Jahren immer wieder, oft auch erfolgreich, eingesetzt.

In den kommunalen Unternehmen wird, wie in anderen Unternehmen auch, nicht-öffentlich getagt und entschieden (genau deshalb sehen wir diese auch kritisch). Fester Bestandteil der öffentlichen Gemeinderatssitzungen ist jedoch der »Bericht aus den kommunalen Unternehmen« - auf unsere Initiative hin!

Eine offene Tür und ein offenes Ohr des Bürgermeisters sind gut und wichtig, haben aber weder mit Bürgerbeteiligung noch mit Transparenz etwas zu tun. Und ganz sicher ist es nicht die Aufgabe des Bürgermeisters, sich für Privatinteressen einzusetzen, die dem Gemeinwohl entgegenstehen.

In unserem Post Bürgerbeteiligung, Bürgernähe und Sinn für das Gemeinwohl können Sie sich ebenfalls über Bürgerbeteiligung in Holzkirchen informieren.

 

Wir vertreten unsere Bürgerinnen und Bürger: Die kommunalpolitischen Gremien

Hier erfahren Sie mehr über den Gemeinderat Holzkirchen und darüber, wer uns in welchem Ausschuss und kommunalem Unternehmen vertritt.

Hier erfahren Sie mehr über den Kreistag Miesbach und darüber, wer uns in welchem Gremium vertritt.

Hier zur Zusammensetzung der einzelnen Gremien des Marktgemeinderats Holzkirchen und des Kreistages Miesbach.

Wahlempfehlung zur Bürgermeister-Stichwahl

Stichwahl um den neuen Bürgermeister ...

... leider ohne unseren Kandidaten Robert Wiechmann. Nach seinem tollen Wahlkampf haben viele mehr erwartet. Trotzdem sind 15,5 % für unseren ersten grünen Bürgermeisterkandidaten ein ausgezeichnetes Ergebnis.

In der Stichwahl am 30. März sind Olaf von Löwis (48%) und Birgit Eibls (19%). Der Ortsverband Bündnis 90 / die Grünen spricht in einer Pressemitteilung erstmals eine Wahlempfehlung aus:

Die Bürgermeisterwahl ist eine Personenwahl, keine Parteienwahl, und nun gilt es, unter den verbliebenen Kandidaten denjenigen mit der besseren Eignung für das Amt zu wählen.

Für die Holzkirchner Grünen ist das Olaf von Löwis. »Wahlempfehlungen sind normalerweise die Sache der Grünen nicht«, so Ortsvorsitzender Johannes Küster. Aber in diesem Fall sei eine klare Positionierung angebracht. So ergab eine Umfrage bei den Grünen-Mitgliedern und Unterstützern ein deutliches Votum, jetzt von Löwis zu unterstützen. »Das ist für uns eine neue Lage mit der wir umgehen müssen, die Stimmung ist aber sehr eindeutig gewesen«, so Küster.

Grund hierfür sei der nach Ansicht der Grünen unangemessen aggressive Wahlkampf der Freien Wähler unter ihrer Vorsitzenden Eibl. Mit ihrer Bürgermeisterkandidatin in den Podiums-Diskussionen und bei allen Sachthemen blaß geblieben, hätten sie ihr Heil in Polemik und Populismus gesucht.

Insbesondere die Behauptung, es bestünden noch reale Möglichkeiten, eine ortsferne Südumgehung zu realisieren, erzeugt bei den Grünen nur noch Kopfschütteln. »Unabhängig davon, welche Einstellung man zu der Frage der Umgehungsstraße hat, gibt es nur eine Wahrheit: Entweder Holzkirchen entscheidet sich für die ortsnahe Trasse, oder es gibt gar keine Umgehungsstraße. Wer etwas anderes behauptet, belügt die Wähler«, so Johannes Küster. Es genüge ein Anruf beim Straßenbauamt in Rosenheim um sich das bestätigen zu lassen.

Für Verstimmung bei den Grünen haben auch die Wahlkampfpublikationen der Freien Wähler gesorgt. »Eine Aneinanderreihung von Halbwahrheiten, Verdrehungen und Wichtigtuereien«, so Marktgemeinderat und Fraktionssprecher Robert Wiechmann.

»Wir Grüne stehen für eine Auseinandersetzung in der Sache, für einen Wettbewerb der Ideen«, so Wiechmann, »und unabhängig von dieser Wahlempfehlung werden wir unseren Stil beibehalten: mit klarer Haltung, auch bereit zur harten Auseinandersetzung, jedoch stets fair im persönlichen Umgang.«