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Thomas Tomaschek
- Gemeinderat in Rottach-Egern -
Baumgartenstraße 1b
83700 Rottach-Egern

Telefon: 08022 6739410

Kommunalpolitik hautnah erleben - Thomas Tomaschek und Landrat Wolfganz Rzehak luden zu einem Informationsabend mit Diskussion ein.

13. Oktober 2016

Der Raum in der Weinstube Greger war gut gefüllt, die Stimmung gut und erwartungsvoll. Thomas Tomaschek stellte den Gemeinderat und seine Arbeit kurz vor. Anschließend wurden drei Themen lebhaft mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern diskutiert.

Bauen: im Dilemma
Das Thema Bauen, in dem die Gemeinde mit den Konsequenzen aus Fehlern der Vergangenheit kämpft und diese mit neuen Bebauungsplänen in den Griff bekommen möchte, stieß auf reges Interesse. Die Gemeinde möchte den Außenbereich nicht erweitern und auch die Bauhöhe beschränken, gleichzeitig aber mehr Wohnraum schaffen.

Verkehr
Viel Unverständnis zeigten die Anwesenden über den Gemeinderatsbeschluss, der eine Ausweitung der Tempo 30-Zone mit 18:4 Stimmen ablehnte. Thomas Tomaschek erntete viel Lob dafür, seine Position der Befürwortung der Tempo 30-Zone nicht aufgegeben zu haben. Alle waren sich einig, dass die Verkehrssituation stark belastend für die Anwohner ist. Eine mögliche Umgehungsstraße in Gmund werde die Situation noch verschärfen. Veränderungen im Mobilitätsverhalten sind daher zwingend notwendig.

Während einige Bürger ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept für das Tal oder sogar für den Landkreis fordern, setzt Wolfgang Rzehak auf die Realisierung des Machbaren. Er kämpfe für die Realisierung des 30-Minuten-Taktes der BOB, die von Innenminister Herrmann bisher abgelehnt wurde mit der Begründung zu hoher Kosten. Diese seien jedoch mit 20 Mio € nicht halb so groß wie die geplanten Kosten der Umgehungsstraße für Gmund.

Asyl
Bei diesem Thema zeigte Thomas Tomaschek, was eine konstruktive Zusammenarbeit des Gemeinderats sowie die große Unterstützung des gut funktionierenden Helferkreises erreichen kann. Die befürchteten Probleme seien ausgeblieben. Nach heutigem Kenntnisstand werde die Traglufthalle im Februar 2017 abgebaut und die verbleibenden Asylbewerber auf andere Unterkünfte verteilt.

Fazit
»Ein rundum gelungener Abend, der auch zeigte, wie viel es zu diskutieren gibt«, freute sich Thomas Tomaschek.