Willkommen

Auf dieser Website des OV Holzkirchen finden Sie Informationen über die Aktiviäten und die Arbeit unseres Ortsverbands und über unsere Vertreter und Vertreterinnen im Gemeinderat.

Tagesaktuelle Informationen aus dem Gemeinderat finden Sie im Blog unserer Gemeinderatsfraktion: Grünes Holzkirchen.

Zur Website des Kreisverbands Miesbach.

Film-Spezial im Foolskino war ein voller Erfolg

v.l.: Karl Bär, Martin Stümpfig, Martina Neldel, Robert Wiechmann, Ulrike Küster, Christian Kaiser.

Der Dokumentarfilm »This changes everything« und der Sprecher für Energie und Klimaschutz der Grünen im Landtag, Martin Stümpfig, lockten trotz schönen Wetters zahlreiche Besucher ins Holzkirchner Kino.

Dieser Film zeigt die systemischen Ursachen des Klimawandels, die systemischen Schwierigkeiten, ihn zu verhindern und die wahre Motivation der Menschen, die ihn immer noch leugnen. Er wurde von Avi Lewis zusammen mit der Autorin Naomi Klein gemacht und entstand parallel zur Entstehung ihres Buchs »Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima«. 

Nach dem Film fand eine anregende Diskussion mit Martin Stümpfig statt.

Und im Kulturcafe war noch Zeit für einen Austausch der Gemeinderatsfraktion und des Ortsverbandssprechers über die lokalen Bemühungen gegen den Klimawandel.

Zur Website von Martin Stümpfig MdL.

Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan 2030

In ihrer Stellungnahme zum Entwurf des neuen BVWP 2030 nehmen die Holzkirchner Grünen dezidiert Bezug auf die im Plan genannten Straßenbauprojekte im Gemeindegebiet. Sie kritisieren den Plan an mehreren Punkten:

  • Die Datenbasis für die Straßenbauprojekte im Gemeindegebiet ist veraltet und damit falsch. Die aktuellen Zahlen, die das Büro Kaulen im Rahmen des Verkehrs- und Ortsentwicklungskonzeptes erhoben hat, ergeben eine deutlich geringere Entlastung durch vorgesehenen Straßenneu- und -ausbauten als dies im Plan derzeit berücksichtigt ist.
  • Die Kosten für die Projekte sind systematisch niedrig gerechnet. Sie beruhen auf den Werten von 2012 und Kostensteigerungen werden nicht berücksichtigt. Diese Kritik wurde auch schon durch den Bundesrechnungshof geäußert.
  • Der Bundesverkehrswegeplan ist ein langfristiger Infrastrukturplan und stellt die Weichen aus Sicht der Grünen eindeutig in die falsche Richtung. Das Oberland braucht aus Sicht der Grünen dringend eine bessere Schieneninfrastruktur, während der BVWP ausschließlich die Straße favorisiert.
  • Mehr Straßen bedeuten mehr Landschaftsverbrauch, mehr Lärm, mehr Schadstoffe und Treibhausgasemissionen. Mit einem wirkungsvollen Klimaschutz hat der Plan absolut nichts zu tun.

In ihrer Stellungnahme fordern die Grünen daher das BMVI auf, die geplanten Ortsumgehungen in Holzkirchen im Landkreis Miesbach aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen und stattdessen das Geld für den dringend benötigten Ausbau der Schieneninfrastruktur im Landkreis Miesbach und der Region zur Verfügung zu stellen.

Ausführliche Stellungnahme des Ortsverbands (pdf).

Lesenswert sind auch die Stellungnahmen des Bund Naturschutz, Ortsgruppe Holzkirchen und der Bürgervereinigung Holzkirchen. Weitere Stellungnahmen von Organisationen sind uns derzeit nicht bekannt.

Wer selbst noch Stellung beziehen möchte – das kann jede »natürliche Person« – findet in unserer Kurzfassung in Stichwortern (pdf) Argumentationshilfen und weitere Links.

Die schriftlichen Stellungnahmen können auf dem Postweg an das BMVI unter Angabe des Stichworts "BVWP 2030" eingesandt werden an:

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Referat G12
Invalidenstraße 44
10115 Berlin

Anleitungen für das Online-Formular finden Sie auf der Website des BMVI.

Per E-Mail oder Fax können keine Stellungnahmen abgegeben werden!

Die Stellungnahmen müssen fristgerecht bis zum 2. Mai eingehen, sonst bleiben sie unberücksichtigt.

Grüne Weiterbildung zum Bundesverkehrswegeplan

Grüne Kommunalpolitiker aus Oberbayern kamen zusammen, um über Projekte im BVWP zu sprechen. Aus Holzkirchen dabei: Dorothea Deutsch und Karl Bär (jew. die zweiten v.l. in der hinteren und vorderen Reihe).

Im Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplan wurden die Holzkirchner Südumgehung in den »vordringlichen Bedarf« und die Hartpenninger und die Kurzenberger Umgehungen in den »weiteren Bedarf mit Planungsrecht« eingestuft.

Dieser Entwurf geht nun in die Öffentlichkeitsbeteiligung, die im Rahmen der Strategischen Umweltprüfung in der EU vorgeschrieben ist.

Bei einer Regionalkonferenz am 8. April und einer Konferenz des oberbayerischen Bezirkskonferenz am 9. April versorgten sich Karl Bär und Dorothea Deutsch aus Holzkirchen mit Informationen zur Bürgerbeteiligung.

Einen Bericht von Karl Bär, Gemeinderat und Kreisrat, finden Sie im Blog Grünes Holzkirchen.

Projekte des BVWP im Landkreis Miesbach:

  • Verlängerung des vierspurigen Ausbaus der B 318 (Projekt B013-G090-B4) in 4 Teilprojekten). Das Projekt wurde als Ganzes mit dem KN-Verhältnis bewertet, jedoch nur die beiden Teilprojekte T1 und T2 sind in den vordinglichen Bedarf aufgenommen, T3 und T4 liegen im weiteren Bedarf.
    • T1 – Die Verlängerung des vierspurigen Ausbaus der B318 (das erste Teilstück direkte Anschlussstelle A8 ist bereits im Planfeststellungsverfahren und darum nicht mehr in der Projektliste) bis zur Anschlussstelle der OU Holzkirchen.
    • T2 – OU Holzkirchen, Verbindung B318 und B13 nördlich von Großhartpenning.
    • T3 – OU Großhartpenning.
    • T4 – OU Kurzenberg.
  • Achtspuriger Ausbau der A8 zwischen AK Süd und Landesgrenze in mehreren Teilschritten (Projekt A008-G010-By-T1-By): vordringlichen Bedarf. 
  • OU Waakirchen (Projekt B472 - G020 -BY - T02 -BY in drei Teilprojekten): vordinglicher Bedarf.
  • OU Gmund (Projekt B 318-G010-BV).

Weitere Informationen zum BVWP auf der Website des Bundesverkehrsministeriums.

Besuch im Holzkirchner Klärwerk

Die beiden Vorsitzenden des OV Holzkirchen und die Gemeinderatsfraktion zu Besuch in der Kläranlage.

Wohin fließt unser Abwasser, wenn es das Haus verläßt? Wie funktioniert die Wasseraufbereitung in den verschiedenen Stufen? Diese und viele andere Fragen hatten die Teilnehmer am 28. Oktober im Holzkirchner Klärwerk.

Der Holzkirchner Ortsverband hatte den Besuch organisiert und eingeladen. Nicht nur Holzkirchner nahmen teil – auch die anderen Nießbraucher der Anlage waren interessiert.

Beeindruckt waren alle nicht nur von der Anlage, sondern auch vom Wissen und Engagement des Leiters der Anlage, Markus Spallek.

Zum ausführlichen Bericht im Blog Grünes Holzkirchen.

Ein wichtiger Beitrag zur lokalen Energiewende!

Pressemitteilung des OV Holzkirchen zur Geothermie-Entscheidung in Holzkirchen

Der Marktgemeinderat Holzkirchen hat in seiner Sitzung vom 30.4.2015 die Umsetzung des Tiefengeothermieprojekts und die weiteren Schritte beschlossen.

Wir Grünen begrüßen diesen Entschluss ausdrücklich. Folgende Aspekte sprechen aus unserer Sicht für die Geothermie:

  • Es werden keine fossilen Brennstoffe verbrannt, daher entsteht im Betrieb kein CO2.
  • Strom und Fernwärme werden lokal erzeugt und verbraucht. Es werden keine Überlandtrassen benötigt.
  • Der Flächenverbrauch pro erzeugter MWh beträgt bei der Photovoltaik das 50-fache, bei Windkraft das 60-fache und bei Biomasse das 3000-fache des Flächenverbrauchs der Geothermie.
  • Das Projekt wird nicht von einem privaten Investor, sondern vom gemeindeeigenen Energieversorger geschultert. Dadurch bleibt die mögliche Wertschöpfung in der Hand der Bürgerinnen und Bürger. Die unmittelbaren Projektkosten bleiben überschaubar, denn ein privater Investor ließe sich sein Risiko teuer bezahlen.

Dem Ratsbeschluss gingen jahrelange intensive Untersuchungen, Beratungen und Evaluierungen voraus, sodass das Holzkirchner Projekt zeitweise als das bisher am besten vorbereitete Tiefengeothermieprojekt gehandelt wird. Trotzdem bleiben technische und finanzielle Risiken, die die Projektbeteiligten stetig weiter minimieren müssen.

Wir bewerten die Chancen, die dieses Projekt hat, deutlich positiver als die Risiken.

Dass die Marktgemeinde bei der Projektierung und Finanzierung letztlich auf sich selbst gestellt ist und keine finanzielle, technologische oder wissenschaftliche Unterstützung vom Freistaat oder vom Bund erhält, ist unter politischen Gesichtspunkten ein Skandal. Dies zeigt einmal mehr, dass Staats- und Bundesregierung den Willen zur Energiewende lediglich nur vorgeben.

Tatsächlich werden viele lokale und regionale Akteure und Initiativen der Energiewende isoliert, im Förderdschungel allein gelassen und stattdessen die großen Energieerzeuger mit ihren umweltschädlichen Kohle- und Atomkraftwerken gehätschelt.

Die Energiewende muss endlich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden. Viele Bürger sind hier schon viel weiter als die Politik, auch wenn die Verhinderer ihre Interessen lauter vertreten als die, die die Energiewende schon umsetzen.

Aus Sicht der Grünen in Holzkirchen wäre ein Gelingen des Geothermieprojekts ein wichtiger Beitrag zur lokalen Energiewende, stellt jedoch nicht die Lösung aller Energieprobleme dar. Wir werden daher weiter daran arbeiten, dass die Marktgemeinde weitere Anreize zur Energieeinsparung bei Betrieben und Immobilieneigentümern schafft (z.B. durch ein Wärme- und Stromtarifsystem, das Energiesparen fördert und Verschwendung bestraft) und zukünftig möglichst viele Haushalte an die Fernwärmeversorgung angeschlossen werden, um fossile Brennstoffe zu ersetzen.

Flankierend zur Geothermie müssen weitere nachhaltige Energieträger in Holzkirchen erschlossen werden, z.B. Photovoltaik, Solarthermie und Windkraft. Dazu werden wir weiter auf die Änderung bestehender Rahmenbedingungen drängen.

Download der Pressemitteilung (pdf).

Ausführliche Informationen über den Entscheidungsweg zur Geothermie finden Sie im Blog unserer Gemeinderäte. Insbesondere: »Wir haben entschieden«, »Geothermie: Chancen und Risiken« und »Geothermie: Das Holzkirchner Konzept«.

Zur Geothermie auf der Website der Holzkirchner Gemeindewerke.

Unsere neuen Mandatsträger

Wir haben uns verdoppelt! Mit 16,2 Prozent bekommen wir vier Sitze im neuen Gemeinderat: Robert Wiechmann, Ulrike Küster, Karl Bär und Martina Neldel.

Erster Nachrücker ist Christian Kaiser.

Im Kreistag werden uns Robert Wiechmann, Ulrike Küster und Karl Bär vertreten. Insgesamt haben wir neun Mandate (bisher sechs).

Detaillierte Infos zu den Wahlergebnissen finden Sie auf der Website der Marktgemeinde.

Liebe Wählerinnen und Wähler, wir danken Ihnen für ihr Vertrauen und Ihre Stimme. Für Holzkirchen, für unseren Landkreis, für das Gemeinwohl, werden wir uns in den nächsten sechs Jahren einsetzen – sachlich, kompetent, grün!

Weitere Informationen zur Kommunalwahl 2014.

Aktuelles – Archiv

Weiteres Informatives von 2015 und älter finden Sie in unserem Archiv des Ortsverbands.