Fluchtursachen wirksam bekämpfen - Vortrag und Diskussion

Uwe Kekeritz, MdB, ist Sprecher für Entwicklungspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag. Außerdem bringt er zwei Jahre Erfahrung als Entwicklungshelfer mit.

Am Mittwoch, den 15. Juni 2016, um 19:30 Uhr spricht er im Kultur im Oberbräu in Holzkirchen (Foolstheater) über Flüchtlingshilfe durch Ursachenbekämpfung.

»Krieg, Hunger, absolute Perspektivlosigkeit und die Folgen der Klimakrise sind die Gründe weshalb Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Diese Fluchtursachen müssen wir wirksam bekämpfen. Dabei tragen Deutschland und Europa besondere Verantwortung, weil ihre Politik der letzten Jahrzehnte wesentlich zu den Fluchtursachen beigetragen hat«, erklärt Uwe Kekeritz.

Weltweit sind schätzungsweise 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Nur ein sehr kleiner Teil von ihnen schafft es nach Europa und nach Deutschland. Der weitaus größte Teil findet Zuflucht in den Krisenstaaten selbst sowie in der Türkei, in Pakistan, im Libanon, im Iran, in Äthiopien und Jordanien. Dort leben sie unter zum Teil unter prekärsten, menschenunwürdigen Bedingungen. Die Herausforderungen dort sind ungleich größer als hier bei uns vor Ort. »Deutschland ist einer der größten Waffenexportländer und wirtschaftlich einer der stärksten Global Player. Uns kommt also eine besondere Verantwortung zu für Frieden und globale Gerechtigkeit einzutreten, um so die Fluchtursachen wirksam zu bekämpfen. Schon jetzt muss Deutschland mehr tun, zum Beispiel bei der Finanzierung des Welternährungsprogramms«, fordert Kekeritz.

Weitere Informationen auf der Website von Uwe Kekeritz.

Film-Spezial im Foolskino

Wir freuen uns, eine besondere Veranstaltung ankündigen zu können!

Am Dienstag, den 7. Juni, um 20 Uhr zeigen wir den Dokumentarfilm »This changes everything« in Originalversion mit Untertitel im Foolskino Holzkirchen.

Der Sprecher für Energie und Klimaschutz der Grünen im Landtag, Martin Stümpfig, hat sein Kommen zugesagt und wir werden im Anschluss an den Film mit ihm diskutieren.

Diesen Film (der in Deutschland noch nicht im Kino gezeigt wurde) schuf Avi Lewis zusammen mit der Autorin Naomi Klein und parallel zur Entstehung ihres Buchs »Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima«. Er beschreibt die systemischen Ursachen des Klimawandels, die systemischen Schwierigkeiten, ihn zu verhindern und die wahre Motivation der Menschen, die ihn immer noch leugnen.

Wir zeigen diesen Film in Zusammenarbeit mit dem Foolskino. Der Eintritt beträgt 6 Euro, Karten sind über das Buchungsportal des Kinos reservierbar.

Weitere Informationen über das Buch und über Naomi Klein finden Sie hier.

Diskriminierung leicht gemacht: Der Tendenzbetrieb katholische Kirche kündigt der Leiterin des Caritas-Hortes in Holzkirchen

Die Holzkirchner Grünen können es nicht fassen: Die anerkannte Leiterin des Holzkirchner Caritas-Hortes muss wegen der Heirat mit einer Frau ihre Stellung aufgeben, da sich eine eingetragene Lebenspartnerschaft immer noch nicht mit den Grundsätzen der katholischen Kirche als Arbeitgeber vereinbaren lässt.

Bei den Angestellten der katholischen Kirche aber wird Homosexualität nur solange geduldet, bis sie in eine rechtlich anerkannte Lebensgemeinschaft überführt wird. Man kann es drehen wie wenden - die katholische Kirche erweist ein erneutes Mal dem Ansehen des humanen, christlichen Wertekanons einen Bärendienst.

In Zeiten des akuten Fachkräftemangels und eines noch immer drastischen Betreuungsnotstandes erscheint dies nicht nur rückständig, sondern völlig absurd.

Das Argument der katholischen Kirche, dass von Führungskräften eine höhere Loyalitätspflicht erwartet werde und daher eine Person, die eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehe, nicht in einer solchen Position arbeiten könne, ist völlig unglaubwürdig. Einem Menschen, dessen private Lebensführung der katholischen Kirche nicht passt, wird kurzerhand das Vertrauen und die Anstellung entzogen, obwohl die ganze Gesellschaft diesen Arbeitsplatz zu großen Teilen finanziert.

»Wer als Arbeitgeber gesellschaftlich wichtige Aufgaben übernimmt und dafür zum Großteil mittels Steuergelder finanziert wird, muss sich auch an die Vorgaben der pluralistischen Gesellschaft halten. Dies tut die katholische Kirche aber mitnichten.« So Sabine Schreiber, Vorsitzende des Ortsverbands von Bündnis 90 / Die Grünen. Die katholische Kirche nehme für sich eine Befreiung vom Anti-Diskriminierungsgesetz in Anspruch. Dass dies offenbar auch noch vom Gesetzgeber per Sonderregelung geduldet werde, sei in einer aufgeklärten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts höchst bedenklich.

Die Gemeinde Holzkirchen gleiche das Defizit des Horts mit Mittagsbetreuung jährlich mit einem höheren fünfstelligen Betrag aus. Aus Steuergeldern, die alle Bürger bezahlen, unabhängig von ihrer sexuellen und religiösen Orientierung. »Das muss auf den Prüfstand«, fordert Ulrike Küster, grüne Gemeinderätin in Holzkirchen. Schließlich sei der Hort keine Pflichtaufgabe der Gemeinde.

Der scheidenden Hortleiterin und ihrer zukünftigen Frau wünschen die Grünen ein wunderbares Hochzeitsfest und eine glückliche, erfüllte und gesegnete Partnerschaft. Und einen freundlicheren neuen Arbeitgeber.

Informationen über gemeindliche und staatliche Zuschüsse im Blog: »Die Caritas: Wohlfahrt, Nächstenliebe, Diskriminierung - zur Kündigung der Hortleiterin in Holzkirchen«.

Pressemitteilung (pdf).

Nachtrag: Mittlerweile hat die Caritas die Hortleiterin wieder eingestellt, wohl nicht zuletzt aufgrund des politischen Drucks. Soweit ist in Holzkirchen alles gut geworden.

»Vom Dogma der kleinen Schritte«

Die Holzkirchnerei im Gespräch mit Landrat Wolfgang Rzehak. Ein informatives und gelungenes Interview.

Stop Fracking - nur ein Verbot kann etwas ausrichten!

Claudia Stamm, MdL, und Christian Kaiser, Vorsitzender des OV Holzkirchen, der das Gespräch moderierte und als Energie-Experte zum Gelingen des Abends beitrug.
Im Anschluß sprach Claudia Stamm auch mit Mitgliedern unserer Gemeinderatsfraktion.

Wir lehnen den Einsatz von Fracking zur Erdöl- und Erdgasgewinnung in Bayern ab!
Fracking bedeutet Umweltvandalismus im großen Stil - für eine geringe Ausbeute an Gas und Öl und eine begrenzte Dauer der Förderung (meist nur für 10-15 Jahre). Dieser sorglose Umgang mit Natur und Umwelt birgt das Risiko, unsere Grund- und Trinkwasser- vorräte schwer und dauerhaft zu beeinträchtigen.

Das Foolstheater war gut besucht, als Claudia Stamm, MdL, am 23. April 2015 den Holzkirchner Ortsverband besuchte. Nach einem informativen Film über die Methode Fracking diskutierte sie mit den Gästen über die Risiken und über Möglichkeiten, Fracking zu verhindern.

Im Blog unserer Gemeinderäte finden Sie einen ausführlichen Bericht, in dem auch die Abgrenzung des Fracking von der Holzkirchner Geothermie dargestellt wird.

Zum Bericht im Holzkirchner Merkur.

Geothermie - kommt die Holzkirchner Energiewende?

Unsere Gemeinderatsfraktion bei der Besichtigung der Geothermie-Anlage der Stadtwerke München in Sauerlach.

Noch in diesem Monat - am 30. April - wird sich der Marktgemeinderat für oder gegen das Holzkirchner Geothermie-Projekt entscheiden.

Die Entscheidung ist nicht leicht, das Projekt komplex. Der Chance, eine langfristige, grundlastfähige und regenerative Energieversorgung für Holzkirchen zu bekommen steht das finanzielle Risiko von gut 10 Millionen Euro Verlust bei »Nicht-Fündigkeit« gegenüber.

Wir möchten möglichst viele Bürgerinnen und Bürger bei der Entscheidungsfindung mitnehmen. Bitte melden Sie sich bei mit Ihren Fragen, Ideen, Anregungen, Meinungen bei unseren beiden Ortsvorsitzenden.

Im Blog unserer Gemeinderatsfraktion finden Sie viele Beiträge zur Geothermie und den aktuellen Stand:http://holzkirchen.blogspot.de/search/label/Geothermie

Die Gemeindewerke Holzkirchen haben eine gute Zusammenfassung der Planung zur Verfügung gestellt: Neue Geothermie-Planung für Holzkirchen (pdf).

Aktuelle Presseberichte

  • Holzkirchner Merkur: »Die Chance kostet elf Millionen«
  • Holzkirchner Stimme: »Bohr - voll Risiko«.
    Achtung: Der Kommentar von »Iris Fischer« ist sachlich falsch. Es handelt sich den wirtschaftlichen Berechnungen zufolge um 16 Millionen Gewinnausschüttung (über zwanzig Jahre verteilt) nach Re-Invest. Dieser Gewinn kommt mittelbar natürlich allen Holzkirchner Bürgerinnen und Bürgern zugute.

Vier Jahre nach Fukushima - Infostand zur Energiewende

Johannes und Ulrike Küster, Karl Bär und Sabine Schreiber mit Sohn (v.l.).

Am Mittwoch, den 11. März 2015, jährte sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima zum vierten Mal.

Noch immer ist die Lage am zerstörten Reaktor
kritisch: Verseuchtes Wasser und austretende radioaktive Strahlung stellen die Betroffenen noch immer vor erhebliche Probleme, und die Krebsrate vor allem auch bei Kindern ist merklich gestiegen.

Anlässlich dieses traurigen Jahrestages informierten die Holzkirchner Grünen an einem Infostand am Holzkirchner Wochenmarkt über ihre Vorstellungen von einer nachhaltigen und gefahrlosen Energieversorgung sowie vom tatsächlichen Stand der Energiewende in Bayern und Deutschland.

Trotz ungemütlicher Witterung trafen die grünen Atomkraftgegner und Energiewende-Befürworter zahlreiche Holzkirchner Bürger zu anregenden Gesprächen.

Siehe auch Bericht im Blog Grünes Holzkirchen.

Wissenswertes über Fukushima im Fukushima-Blog von .ausgestrahlt.

Wissenswertes zur Energiewende bei der Grünen Landtagsfraktion und beim Umweltinstitut München: Die Strompreislüge und Atomkraft abschalten!

Gespräch mit Bürgermeister Olaf von Löwis

Der neue Vorstand bei einem ersten Gespräch im Holzkirchner Rathaus: Sabine Schreiber, Bürgermeister Olaf v. Löwis, Christian Kaiser (v.l.)

Kurz nach ihrer Wahl trafen sich die beiden Vorstände des OV Holzkirchen am 4. Februar mit Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU).

In einer offenen, konstruktiven und herzlichen Atmosphäre sprachen sie über die aktuellen Themen der Gemeinde wie Ortsgestaltung (Marktplatz, Herdergarten), Mobilitätskonzept, Schutz des Kogls und über Asylbewerber.

Auch über die individuellen politischen Schwerpunkte der beiden Vorstände wurde gesprochen: Kultur und Soziales (Sabine Schreiber) und Energieeffizienz (Christian Kaiser). Der Bürgermeister war dankbar für den Hinweis auf die fehlenden Energieausweise an den öffentlichen Gebäuden der Gemeinde.

»Es war uns ein Anliegen, unser Interesse an einer kritischen, konstruktiven und sachorientierten Zusammenarbeit zum Wohl der Gemeinde zu bekräftigen«, so Christian Kaiser.

Neuer Vorstand bei den Holzkirchner Grünen

Die alten Vorstände, Johannes Küster (ganz links) und Michael Schröder (ganz rechts), gratulieren den neu gewählten Vorständen, Sabine Schreiber und Christian Kaiser.

Die Doppelspitze des Holzkirchner Ortsverbands von Bündnis 90 / Die Grünen besteht künftig aus Sabine Schreiber und Christian Kaiser.

Bei der Mitgliederversammlung am 23. Januar wählten die anwesenden Mitglieder sie einstimmig zu gleichberechtigten Vorsitzenden.

Sabine Schreiber (29) ist Dramaturgin, verheiratet und Mutter eines kleinen Sohnes. Die gebürtige Haushamerin lebt und arbeitet seit 2013 mit Sohn und Mann als freiberufliche Journalistin, Pädagogin und Künstlerin in Holzkirchen. Neben künstlerischer und kultureller Diversität, Bildung und sozialem Engagement liegen ihr die Themen Familie und Umweltschutz besonders am Herzen.

Christian Kaiser (48) ist gelernter Offsetdrucker, freiberuflicher Wirtschaftsingenieur und Energieberater. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter, lebt mit seiner Familie seit 2007 in Holzkirchen und ist seit 2010 Mitglied bei den Grünen. Seinen politischen Schwerpunkt sieht er in der Steigerung der Energieeffizienz in der Gemeinde. »Die Gemeinde sollte ein Vorbild in Sachen Energieeffizienz sein. Tatsächlich gibt es aber in vielen Bereichen einen erkennbaren Nachholbedarf«, so Kaiser.

Die neuen Vorstände wollen die erfolgreiche Arbeit der Holzkirchner Grünen im selben Stil fortsetzen: Sachorientiert, kritisch, konstruktiv. Inhaltlich werden weiterhin die Themen Geothermie und Mobilitätskonzepte für Holzkirchen im Mittelpunkt der politischen Arbeit stehen.

Die bisherigen Vorstände Johannes Küster und Michael Schröder hatten nicht mehr kandidiert. Johannes Küster hatte seit 2007, Michael Schröder seit 2010 amtiert.

In seiner Rede gab Johannes Küster einen Überblick über die Themen, die die Grünen in seiner Amtszeit beschäftigt haben - und weiter beschäftigen werden: Der Einsatz für ein durchdachtes Mobilitätskonzept und gegen unsinnige und übertriebene Straßenprojekte, für eine maßvolle Ortsentwicklung und gegen den immensen Flächenverbrauch, für eine breite Bürgerbeteiligung und eine transparente, bürgerfreundliche Gemeinde. Er freute sich über die erfreuliche Entwicklung des Ortsverbands, auch bei der Mitgliederzahl, und das gute Abschneiden der Grünen bei den Wahlen der letzten Zeit, besonders über die erfolgreiche Kommunalwahl, bei der die Holzkirchner Grünen erstmals einen Bürgermeisterkandidaten stellten und ihre Sitze im Gemeinderat verdoppeln konnten. Auch bei der Kreistags- und Landratswahl waren die Grünen erfolgreich.

Die Holzkirchner Grünen treffen sich weiterhin an jedem ersten Montag im Monat im »KulturCafé« (im »Kultur im Oberbräu«), das nächste Mal am 2. Februar. Die Treffen sind öffentlich und offen für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger (»Grüner Montag«).

 

Bericht im Holzkirchner Merkur (pdf), 28. Januar 2015.

Bericht in der Holzkirchnerei.

Verkehrsberuhigende Maßnahmen für Großhartpenning - was bisher geschah

Die Bürgerinitiative Hartpenning muckt auf fordert ein Verkehrskonzept für Großhartpenning. Ziel: Verkehrsberuhigung. In einem Antrag an den Marktgemeinderat werden verschiedene verkehrsberuhigende Maßnahmen vorgeschlagen. Dazu gehören u.a. Verkehrsinseln und Querungshilfen (wie Zebrastreifen und Fußgängerampeln), durchgehend Gehsteige beidseits der B 13 und festinstallierte Blitzer und Geschwindikeitskontrollen innerhalb der Ortschaft.

Der Grüne OV unterstützt diesen Antrag. Viele dieser Vorschläge haben wir Grüne übrigens auch bereits zu einem früheren Zeitpunkt eingebracht. Einige wurden umgesetzt, andere »auf die lange Bank« geschoben, manche scheitern einfach an den örtlichen Gegebenheiten. Gemeinderätin Ulrike Küster hat sich einmal die Mühe gemacht, das Thema Verkehrsberuhigende Maßnahmen in Großhartpening unter dem Aspekt »Was bisher geschah« aufzuarbeiten (pdf-Dokument).

Grüne Radkultur

Einer der Schwerpunkte von Karl Bär, unser Gemeinde- und Kreisrat, ist Grüne Verkehrspolitik. Er ist ebenso überzeugter wie begeisterter Radfahrer und vertritt uns nun u.a. im Ausschuss für Orts- und Verkehrsplanung und am Runden Tisch »Radlfreudliches Holzkirchen«.

Die »Holzkirchner Stimme« hat bereits zwei Interviews mit ihm geführt, lesenswert:

»Grüne Radkultur - quo vadis?« und »Wo wollen wir denn hin?«.

Über den Runden Tisch »Radlfreudliches Holzkirchen« erfahren Sie im Blog mehr.

Holzkirchen - »Tor zum Oberland«

Dieser (ehemalige) Slogan für unseren Ort wird künftig eine ganz neue Bedeutung gewinnen. Es geht um den geplanten vierspurigen Ausbau der B 318 von der Autobahn bis zur Ausfahrt von Holzkirchen / altes Gewerbegebiet und um die Anbindung des neuen Holzkirchner Gewerbegebiets bei Föching (über die MB 14), direkt bei der Autobahn. Die soll nämlich »höhenfrei« sein und das bedeutet in der Fachsprache, dass sich Verkehrswege nicht auf einer Ebene kreuzen - also gibt es ein Brückenbauwerk!

Nach unserer Ansicht sind Alternativen nicht ausreichend geprüft worden. Insbesondere wurde nicht geprüft, ob man die MB 14 mit der B 318 genauso gut - oder besser - mit einem Kreisverkehr verbinden kann. Auch war von einem dreistreifigen Ausbau der B 318 mit wechselnder Richtungsanzeige nicht mehr die Rede.

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens konnten Einwendungen und Anregungen eingereicht werden. Hier zur Stellungnahme des Ortsverbandes Holzkirchen.

Lesen Sie auch den Bericht im Blog.

 

Antrag im Gemeinderat

Nach dem Aus der ortsfernen Südumfahrung kam das Straßenbauamt mit einem Alternativ-»Angebot«: Eine ortsnahe Südumfahrung und eine mögliche Westumfahrung Großhartpennings. 

Die Südumfahrung Holzkirchens hat nach derzeitigem Stand »Planungsrecht«, obwohl sie im erweiterten Bedarf des Bundesverkehrswegeplans ist (dieses Planungsrecht wurde vom früheren Bundesverkehrsminister Ramsauer, CSU, für eine Südumgehung Holzkirchens erteilt; es gilt zunächst weiter, unabhängig vom Trassenverlauf der möglichen Umgehung).

Die Westumfahrung Großhartpennings ist für die Aufnahme im neuen Bundesverkehrswegeplan angemeldet (Entschieden wird dieser 2015 vom Bundestag).

Die Bürgerinnen und Bürger Holzkirchens sollen, nach Wunsch des Straßenbauamts, ein »Signal senden«: Wollen sie diese Straße(n) oder nicht. für oder gegen eine ortsnahe Südumgehung und eine evtl. Westumfahrung Großhartpennings aussprechen, sollen sie wissen, was damit überhaupt erreicht werden könnte. 

Deshalb haben unsere Grünen Gemeinderäte im März 2014 einen Antrag gestellt: Sie möchten von Verkehrs- und Städteplanern wissen, welche verkehrsberuhigenden Maßnahmen innerorts durch den Bau einer Umgehungsstraße machbar würden, die ohne den Bau nicht machbar wären. Und welche dieser Maßnahmen die Mehrheit des Gemeinderats auch umzusetzen bereit ist.

Zum Antrag (pdf).

 

Europawahl am 25. Mai 2014

Grüne vor Ort - für Europa!

Europa hat gewählt. Holzkirchen hat gewählt:
Bündnis 90 / Die Grünen als zweitstärkste Kraft in Holzkirchen mit fast 19 Prozent - das freut uns natürlich sehr!


Besonders freut uns die relativ (!) hohe Wahlbeteiligung. Mit fast 49 Prozent liegen wir deutlich über dem Schnitt des Landkreises (42 Prozent) und dem Deutschlands (43,3 Prozent).
Vielleicht haben unsere zwei Infostände am Marktplatz und der hervorragende, differenzierte Vortrag von Karl Bär zum Freihandelsabkommen auch dazu beigetragen.

Detaillierte Ergebnisse auf der Website des Landratsamtes.

Grüne Adventstradition

Wir nehmen uns Zeit für Sie!

Am Samstag, den 21. Dezember 2013, können Sie mit uns sprechen, diskutieren, uns fragen und kennenlernen - oder sich auch einfach über ein kleines Weihnachtsgeschenk freuen.

Im Blog: ein kurzer Bericht mit Bildern.

Startschuss zum Integrierten Mobilitätskonzept mit Bürgerbeteiligung

Am Samstag, den 25. April um 10 Uhr im Festsaal des Kultur im Oberbräu

»Offene Ideenwerkstatt« zum Integrierten Mobilitätskonzept in Holzkirchen.

Zitat aus dem Monatsheft der Gemeinde: »Dort werden sich die Experten vorstellen und zunächst das Vorgehen erklären. Danach werden in kleinen Rundgängen durch den Ort die neuralgischen Punkte besprochen. Sie haben an diesem Tag die Möglichkeit, Ihre Eindrücke, Erfahrungen und Vorstellungen, die Sie für die verkehrliche Entwicklung der Marktgemeinde sehen, offen zu diskutieren und mitzuteilen.«

Wir finden, dass die verkehrliche Entwicklung in Holzkirchen viel zu wichtig ist, um sie kommentarlos den Schreihälsen und Polemikern zu überlassen. Daher wünschen wir uns eine rege und konstruktive Beteiligung vieler vernünftiger interessierter Bürgerinnen und Bürger.

Termine zu Geothermie und Fracking

Öffentliche Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 16. April 2015, 18:30 Uhr: Information über das komplexe Thema Geothermie. Welche Kosten, welchen Nutzen, welches Risiko (technisch, finanziell, organisatorisch) über welche Zeit muss die Gemeinde im Fall einer Beauftragung übernehmen? Nach Jahren der Vorbereitung kommt es nun in diesem komplexen Thema zum »finale grande« in Sachen Erdwärme in Holzkirchen. Da es sich vor allem in finanzieller Hinsicht um ein Projekt mit gravierenden Auswirkungen handelt, sollen alle interessierten Holzkirchner Bürger die Chance haben, dem finalen Entscheidungsprozess beizuwohnen. Jeder kann sich auf ziemlich denselben Stand bringen lassen wie ihn die Gemeinderäte dann auch haben werden. 

Öffentliche Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 30. April 2015, 18:30 Uhr: Die Entscheidung für oder gegen Geothermie in Holzkirchen.

Wir möchten dazu aufrufen, eine oder beide Sitzungen als Zuhörer mitzuverfolgen, damit das Interesse der Öffentlichkeit an der lokalen Energiewende auch sichtbar wird. Details und Informationen zum Geothermie-in-Holzkirchen-Entwicklungsprozess unter: http://holzkirchen.blogspot.de; grünes Schlagwort rechts: Geothermie

Weitere Informationen zur Geothermie finden Sie unter Aktuelles.

Am Donnerstag, den 23. April 2015, 20 Uhr: Im Fools-Theater im Kultur im Oberbräu findet eine Veranstaltung der Grünen Fraktion im Bayerischen Landtag zum Thema Fracking statt.

Claudia Stamm (MdL) zeigt den ZDF-Film »Gefährliche Gier« aus dem Jahr 2011 und informiert uns über die Gefahren des Fracking. Weitere Informationen siehe im nächsten Block.

Wir wollen im Rahmen der Veranstaltung auch deutlich machen, dass das Fracking nach Öl oder Gas sachlich nichts mit der Tiefengeothermie zu tun hat, wie sie in Holzkirchen in Kürze entschieden werden soll.

Siehe auch unsere Ankündigung in der Holzkirchnerei.

... finden Sie im Blog Grünes Holzkirchen.


Auf dieser Website des OV Holzkirchen finden Sie Informationen über unseren Ortsverband, über die Kommunalwahl 2014, über Termine, unsere aktuellen Mandatsträger und einiges mehr.

Holzkirchen - »Tor zum Oberland«

Dieser (ehemalige) Slogan für unseren Ort wird künftig eine ganz neue Bedeutung gewinnen. Es geht um den geplanten vierspurigen Ausbau der B 318 von der Autobahn bis zur Ausfahrt von Holzkirchen / altes Gewerbegebiet und um die Anbindung des neuen Holzkirchner Gewerbegebiets bei Föching (über die MB 14), direkt bei der Autobahn. Die soll nämlich »höhenfrei« sein und das bedeutet in der Fachsprache, dass sich Verkehrswege nicht auf einer Ebene kreuzen - also gibt es ein Brückenbauwerk!

Nach unserer Ansicht sind Alternativen nicht ausreichend geprüft worden. Insbesondere wurde nicht geprüft, ob man die MB 14 mit der B 318 genauso gut - oder besser - mit einem Kreisverkehr verbinden kann. Auch war von einem dreistreifigen Ausbau der B 318 mit wechselnder Richtungsanzeige nicht mehr die Rede.

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens konnten Einwendungen und Anregungen eingereicht werden. Hier zur Stellungnahme des Ortsverbandes Holzkirchen.

Lesen Sie auch den Bericht im Blog.

Traditionelles zum Jahresbeginn

Am 6. Januar ist wieder Grüner Montag! Wir freuen uns auf viele Interessierte.

Beginn ist um 20:00 Uhr im KulturCafé (Erdgeschoß des Kultur im Oberbräu, Marktplatz 18a).

Mehr erfahren ...

 

Am 16. Januar unser beliebter Neujahrsempfang des Kreisverbandes in Miesbach.

Für beide Veranstaltungen gilt: wer uns kennenlernen möchte, ist herzlich willkommen!

Grüne Adventstradition

Wir nehmen uns Zeit für Sie!

Am Samstag, den 21. Dezember 2013, können Sie mit uns sprechen, diskutieren, uns fragen und kennenlernen - oder sich auch einfach über ein kleines Weihnachtsgeschenk freuen.

Im Blog: ein kurzer Bericht mit Bildern.

Holzkirchen hat erstmals einen Grünen Bürgermeisterkandidaten

Die Grünen erhöhen die Spannung im Kommunalwahlkampf in Holzkirchen und stellen mit ihrem Fraktionssprecher Robert Wiechmann einen eigenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt auf.

Der eigenen Partei kann sich Robert Wiechmann sicher sein. Bei der Aufstellungsversammlung der Grünen am 26. November 2013 votierten 100 % der Stimmberechtigten für seine Kandidatur zum neuen Rathauschef. Johannes Küster, Vorsitzender des Ortsverbands, hatte den 50-jährigen Forstmann vorgeschlagen:  »Unsere Fraktion hat sich in der vergangenen Wahlperiode den Respekt auch der politischen Konkurrenten für eine engagierte, vor allem aber stets sachorientierte Politik erworben.«

Weil der bisherige Amtsinhaber Josef Höß nicht mehr antrete, würden die Karten neu gemischt. Das sei ein guter Zeitpunkt auch für die Grünen, Flagge und Kontur zu zeigen.

Siehe auch unser Blog.

Alles weitere zur Kommunalwahl 2014.

Luftschloss Südumfahrung eingestürzt

Die bisherigen »Planungen« für eine ortsferne Südumgehung in Holzkirchen sind gescheitert. Die Position von Bündnis 90 / Die Grünen und der Grünenfraktionen im Gemeinderat wird voll und ganz bestätigt.

Das kommt für uns nicht überraschend. Die Trasse ist aus naturschutzfachrechtlichen Gründen nicht durchsetzbar. Sprich, Naturbelastung und Landschaftsverbrauch stehen in äußerst schlechtem Verhältnis zur erwarteten Wirksamkeit. 

Autoverkehr wird immer da sein wird, wo Menschen leben. Anders geht es nicht. Deshalb muss jedem klar sein, dass niemand das Problem komplett aus der Welt bekommen werden. Aber man kann einerseits versuchen, den Durchgangsverkehr durch den Ort zu erschweren und umzulenken und anderseits den innerörtlichen Ziel- und Quellverkehr für (Elektro-)Fahrräder und Fußgänger attraktiver zu machen. Beide Ansätze greifen ineinander und wir haben dafür seit vielen Jahren einen Maßnahmenkatalog entwickelt.

Mehr dazu im Blog »Grünes Holzkirchen« (alle Posts zum Thema Südumgehung).

Hier unsere Position zur ortsfernen Südumgehung (11.12.2012).

Podiumsdiskussion  »Für und Wider Studiengebühren«

Am kommenden Montag, den 28. Januar im JUZ-Holzkirchen (Marienstraße 4, gleich hinter dem Rathaus). Beginn ist um 20 Uhr.

Vertreter aus dem Landkreis aller im Landtag vertretenen Parteien wurden angefragt, zugesagt haben bisher Gerhard Waas (Bündnis 90 / Die Grünen), Thomas Mandl (SPD) und Ursula Lex (FDP).

Volksbegehren »Nein zu Studiengebühren«

Bis zum kommenden Mittwoch, den 30.1. kann man sich noch beim Volksbegehren gegen Studiengebühren eintragen.

Der aktuelle Stand am 24. Janunar um 16:40 Uhr:

In Holzkirchen 681 Eintragungen. Da läuft es also recht gut, aber es braucht bayernweit 10% der Unterschriften, damit es zum Volksentscheid kommen kann.
Momentan sind es bayernweit 4,34%.

Öffnungszeiten im Holzkirchner Rathaus:

Montag bis Mittwoch 8:00 bis 12:00 und 13:00 bis 16:00
Donnerstag von 8:00 bis 12:00 und 13:00 bis 18:00
Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr

Zusätzliche Öffnungszeiten (bitte Seiteneingang benutzen):
Donnerstag, den 24. Januar bis 20 Uhr
und Samstag, den 26. Januar 10-12 Uhr.

Weitere Informationen und Meinungen auf unserem Blog

und beim Aktionsbündnis Volksbegehren Studiengebühren.